Die Kastenfalle

Wann ist es sinnvoll, eine Kastenfalle aufzustellen?

Kastenfalle – Sie wohnen in der Nähe eines Waldes oder auf dem eigenen Hof. Vielleicht ist auch nur ein kleiner Bach in der Umgebung oder eine Müllhalde. Es gibt so manche Gründe, warum kleine Wildtiere die Nähe von Menschen suchen und finden.

Wenn der eigentliche Lebensraum für diese Tiere immer kleiner wird, Futter dagegen in Gebäudenähe zu riechen ist, lässt der erste Besuch nicht lange auf sich warten.

Waschbär, Marder, Iltis, Dachs, Fuchs, streunende Katzen und wilde Kaninchen sind nur einige der ungebetenen Gäste, die mit einer Kastenfalle wieder vertrieben werden.

Schützen Sie sich und Ihre Familie vor Krankheitserregern, die übertragen werden können. Auch sind manche Schäden durch Bisse sehr teuer zu ersetzen.

 

Wie hoch sind die Preise einer Kastenfalle?

Als grobe Übersicht sind Preise zwischen 30 Euro und 160 Euro möglich. Diese große Differenz ergibt sich zum einen aus dem verwendeten Material und zum anderen aus der Größe der Kastenfalle.

Auch schlagen die verschiedenen Auslösemechanismen mit deutlichen Unterschieden zu Buche. Grenzen Sie den Preis der Anschaffung doch schon erst einmal dadurch ein, dass Sie wissen, welches Tier gefangen werden muss. Die Größe des Tieres hat auch Einfluss auf die Größe der Kastenfalle mit dem damit verbauten Material.

 

Wie und wo setzen Sie die Kastenfalle richtig ein?

Beobachten Sie die bevorzugten Laufwege des Tieres. Entlang einer Wand oder einem Zaun verläuft häufig der Zugang zum Objekt der Begierde. Hier stellen Sie Ihre Kastenfalle auf. Eine sehr natürliche Verkleidung durch Stroh, Laub, Moos oder Reisig tarnt nicht nur, sondern nimmt dem Streuner die Furcht. Er wird dem Weg folgen und kann gefangen werden.

Das eigene Gewicht der Kastenfalle von etwa 5 kg bis 15 kg ist dabei schwer genug für einen sicheren Stand. Wenn dies für Sie noch zuverlässiger sein soll, beschweren Sie die obere Seite mit einem Stein o. ä.

Auch dem Marder, der gerne über die Unter- oder Vorderseite in den Motorraum eines Autos gelangt, wird so der Zugang verwehrt.

 

Was sind die Vorteile einer Kastenfalle?

Natürlich stören Geräusche, die die ungebetenen Gäste machen. Auch der Schmutz, Schäden an Fahrzeugen und anderen eingestellten Dingen bereiten viel Ärger und Kosten. Dennoch ist das Fangen durch eine Kastenfalle und entfernte Aussetzen des Tieres sehr viel humaner als eine Falle z. B. mit Giftköder.

Die oft unter Artenschutz stehenden Tiere müssen und dürfen so weiter am Leben bleiben.

Eine mit nur wenig Einsatz verkleidete Kastenfalle bietet eine hohe Fangquote. Sie ist sofort einsatzbereit und beliebig oft wiederverwendbar.

Die Falle erspart vor allen Dingen auch den Anblick eines durch Giftköder verendeten Tieres und die damit verbundene Entsorgung. Ist der gefressene Köder nicht sofort tödlich, kommt die Zeit bis zum Ende schnell in den Bereich der Tierquälerei.

 

Worin bestehen die Nachteile einer Kastenfalle?

Die Anschaffung ist, je nach Größe und Gestaltung, etwas teuer.

Es muss sehr regelmäßig geprüft werden, ob ein Tier gefangen wurde. Das Jagd- und Tierschutzgesetz verlangt eine 2 x am Tag stattfindende Kontrolle, weil das Tier sehr schnell wieder ausgesetzt werden muss.

 

Wie ist eine Kastenfalle konstruiert?

Je nach Größe des zu fangenden Tieres ist die Falle zwischen 80 cm und 200 cm lang. Sie ist gebaut als Rechteck mit einem Durchmesser von etwa 30 cm x 30 cm. Das zu fangende Tier muss immer genügend Platz haben für den Körper einschließlich Schwanz.

An einer oder beiden Schmalseiten sind Eingänge vorgesehen. Das Tier gelangt in die Falle, wo es den natürlichen Köder riecht. Dieser ist am effektivsten hinter dem Trittbrett und vor dem Fanggitter platziert. Das Tiergewicht auf dem Trittbrett löst eine Verriegelung des Einganges aus und die Flucht ist vereitelt.

 


 

Welches Material wird für eine Kastenfalle verwendet?

Kastenfalle Ratgeber DrahtstärkeIn zwei verschiedenen Ausführungen sind die meisten der Fallen auf dem Markt erhältlich. Zum einen aus einem starken Draht und zum anderen aus verleimtem Holz.

Die Stärke des Drahtes liegt bei 1,8 mm bis 2,0 mm, weshalb eine gute Stabilität erzielt wird. Auch Tiere mit einem starken Biss werden diese Kastenfalle nicht überwinden.

Ist die von Ihnen gewählte Falle aus Draht, sorgen Sie auf jeden Fall für eine angemessene Verblendung des Inneren. Das gefangene Tier ist bereits sehr stark gestresst und steht durch die Rundumsicht unter weiterer Spannung.

Im Falle von verleimtem Holz sind keine Probleme des Durchbeissens zu befürchten. Schließlich kommt das gefangene Tier auch aufgrund der Dunkelheit in der Kastenfalle aus Holz sehr viel schneller zur Ruhe. Um ein evtl. Ersticken gar nicht erst zum Problem werden zu lassen, gibt es kleine Luftlöcher.

 

Wie nützlich ist die Kastenfalle auch für das eigene Tier?

Es muss ja nicht immer das verfressene kleine Wildtier sein, was auf den Weg gebracht werden soll. Auch die eigene Hauskatze mit sehr viel Widerstand gegen Einfangen und Transportieren kann ein geeigneter Kandidat sein. Es gibt immer mal wieder die Notwendigkeit zu einem Besuch bei einem Tierarzt.

Sie möchten nicht mit einem medizinischen Schlafmittel eingreifen und müssen dennoch Erfolg haben. Stellen Sie die Kastenfalle in die Wege der Katze, legen ein beliebtes Fressen hinein und warten ab, bis die Klappen erfolgreich geschlossen sind.

 

Warum überhaupt sollen Tiere mit einer Kastenfalle vertrieben werden?

Vielleicht erledigt sich das unangenehme Problem nach einer gewissen Zeit ganz von allein. Doch bis dahin sind die aus der Natur kommenden Tiere leider auch potentielle Überträger von Krankheiten.

Es muss ja nicht der Fuchs die Tollwut durch einen Biss übertragen. Auch Ratten haben ihren schlechten Ruf nicht ohne Grund. Sie sind direkte Überträger von gefährlichen Krankheitserregern und Keimen. Dabei ist noch nicht einmal der direkte Kontakt mit dem Tier nötig. Hat es sich z. B. in Ihrem Gemüsegarten aufgehalten und dort sein Verdauungsgeschäft erledigt, ist höchste Vorsicht geboten.

Wird die Gefahr auf humane Weise gebannt, hat sich diese Sorge erledigt.

 

Was dient als Köder in einer Kastenfalle?

Köder KastenfalleJedes Tier hat seine besonderen Vorlieben. Vielleicht legen Sie in die Kastenfalle noch mal etwas davon hinein, was bereits gut geschmeckt hat. Wenn das leider nicht mehr genügt, greifen Sie zu einem rohen Ei in der Schale. Es ist evtl. nötig etwas zu experimentieren bis Sie Erfolg haben.

Auch Pellets von Hundefutter oder Fischmehl haben schon zu einem Fang geführt.

Nachdem Sie aber bereits den Kauf der Falle geplant haben, ist auch an einen Köder als fertiges Produkt zu denken. Dieser häufig in flüssiger Form oder als Gel hergestellte Stoff wird in Flaschen oder Tiegeln angeboten. Es ist in erster Linie der Geruch, der das Tier in die für Sie richtige Richtung lockt. Fruchtessenzen, die für Marder, Iltis und Co. interessant sind, sind hier zusammengeführt worden. Ganz besonders anziehend sind artspezifische Drüsensekrete und Aromen, die der Mensch kaum wahrnimmt.

 

Welches Zubehör gibt es für eine Kastenfalle?

Häufig stellt der Hersteller eine Anleitung zur Beköderung zur Verfügung.

Wenn der Fang gelungen ist, muss die Kastenfalle transportiert werden können. Sehr hilfreich sind Tragegriffe oben oder jeweils an den Seiten.

Rüsten Sie bei langanhaltender Belästigung die Falle mit einem Alarm aus. Über einen Erschütterungssensor wird dieser aktiviert.

 

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Kastenfalle
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